Archiv für September 2009

Sehenswertes in Israel

Mittwoch, 30. September 2009

Haifa, drittgrösste Statt und wichtiger Hafen im Norden, liegt am Fuss der Carmel-Hügel. Die Stadt ist das Zentrum der islamischen Bahai-Religion. Einladend ist ein Panoramablick von den Hügeln auf die Stadt, die auf drei verschiedenen Ebenen angesiedelt ist.

Tel Aviv-Haifa ist das Wirtschaftszentrum von Israel. Südlich und nördlich der Stadt befinden sich die grössten Badestrände am Mittelmeer. Die dynamische Stadt bietet neben allen Sportmöglichkeiten Konzerte (Mann Auditorium), Theater (Nationaltheater), das kunst-Museum und beste Gastronomie und Hotellerie. Schön ist der historische Hafen von Jaffa mit Galerien, Alleen, Lokalen und Strassenkünstlern.

Die Negev-Wüste, im Norden zum Teil in eine bewässerte Landwirtschaftszone verwandelt, beeindruckt mit ihren schroffen Felsmassiven.

Der Jordan, Israels wichtigster und einziger grösserer Fluss, bewässert grosse Teile von Libanon, Jordanien, Nordisrael und des Westjordanlandes.

Am Westrand des Toten Meeres liegt der Naturpark Ein Gedi (Leoparden, Hyänen, Schakale, Steinböcke, Gazellen, Greifvögel), in der Zentral-Negev liegt der Hai-Bar-Park.

Island

Montag, 28. September 2009

Islands bedeutendste Wirtschaftszweige sind die Fischerei, Schaf-, Rinder- und Pferdezucht. In den durch heisse Quellen beheizten Treibhäusern wachsen Obst, Gemüse und Blumen.

Islands Tier- und Pflanzenwelt ist spärlich, es gibt Polarfüchse, eingeführte Rentiere und Nager. Eine Besonderheit der Insel ist das Islandpony, das neben den drei üblichen Gangarten von Pferden, Schritt, Trab und Galopp, die Veranlagung zu Tölt (Fussfolge wie im Schritt, nur viel schneller) und Passgang (Hufe derselben seite treten gleichzeitig auf) hat. Die Meeresfauna ist reichhaltig mit Walen und Robben, ebenso die Vogelwelt. An Islands Südküste in Yrholaey, bei Vik, wurden Aufnahmen für den Hitchcock-Film “Die Vögel” gedreht.

Von Ende Mai bis Anfang August herrscht fast 24 Stunden Tageslicht, in dieser Zeit lohnt sich eine Rundfahrt auf Island ganz besonders.

Das gesamte nördliche Küstengebiet besteht aus Fjorden. Heisse Quellen, Wasserfälle, Lavafelder und Vulkankegel bestimmen weitgehend das Landschaftsbild. Es fehlen nur die Saurier, um sich in ein anderes Erdzeitalter zurückversetzt zu fühlen.

Fuerteventura (Kanarische Inseln)

Donnerstag, 24. September 2009

Auf der Insel Fuerteventura (Kanarische Inseln) kann man einen herrlichen Urlaub verbringen, da sie ihren Besuchern eine große Anzahl der verschiedensten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu bieten hat. So sollte man sich im Frühjahr den Karneval nicht entgehen lassen. Diese Veranstaltung zieht zu dieser Zeit Tausende Touristen auf die Insel.
Auch die Stadt Betancuria ist sicherlich einen Besuch wert. Sie ist die Heimat von nur sechshundert Einwohnern gehört aber zu den schönsten Orten der Insel. Gegründet wurde die Stadt von Jean de Bethecourt und lockt Besucher durch zahlreiche historische Bauten an, wie die Iglesia de Santa Marina oder die Überreste des fantastischen Franziskanerklosters. Gesehen haben sollte man auch La Olivia. Der Ort befindet sich im Norden von Fuerteventura. Dessen Highlights sind z. b. das Casa des los Coroneles und noch andere Herrenhäuser. Ein großer Teil dieser Gebäude ist aber renovierungsbedürftig. Etwas Besonderes ist die Iglesia de Nuestra Senora de Kandelaria.

Zypern – frühe Geschichte

Donnerstag, 17. September 2009

Auf den Missionsreisen des Apostel Paulus und Barnabas wird der römische Prokonsul Sergius Paulus auf Zypern zum Christentum bekehrt. Zypern ist damit das erste christlich regierte Land. 313 n.Chr. garantiert das Mailänder Edikt den Christen Religionsfreiheit, zyprische Bischöfe nehmen im Jahr 325 am Konzil von Nikäa teil.

330 wird Byzanz (Konstantinopel) Hauptstadt des Römischen Reiches. Von der Byzantischen Zeit (330 bis 1191) künden auf Zypern zahlreiche Basiliken und Kirchen mit Mosaiken, Fresken und Ikonen, das Christentum wird Staatsreligion.

Kaiserin Helena besucht Zypern und gründet das Kloster Stavrovouni. Erdbeben zerstören im 4. Jahrhundert die grossen städte der Insel, es entstehen jedoch neue. Hauptstadt wird Constantia.

Nach der Auffindung des Grabes des Heiligen Barnabas gewährt Kaiser Xeno 488 n.Chr. der Kirche von Zypern volle Autonomie und verleiht dem Erzbischof aussergewöhnliche Privilegien: einen Purpurmantel und anstelle des Hirtenstabes ein Zepter, ausserdem wurde es ihm gewährt, mit roter Tinte zu unterschreiben.

647 wird Zypern von den Arabern unter Muawiya überfallen. Drei Jahrhunderte bleibt Zypern den Angriffen von arabern und Piraten ausgesetzt, bis Nikephoros Phokas 965 die Araber aus Kleinasien und Zypern vertreibt.

Türkei

Dienstag, 08. September 2009

Die Türkei liegt in Südosteuropa und Kleinasien. vom Staatsgebiet liegen 97 Prozent auf asiatischem Boden (Halbinsel anatolien) und 3 Prozent in Europa (Thrakien).

Europa und Asien werden durch den Bosporus, das Marmarameer und die Dardanellen getrennt. Über den Bosporus führt der Weg ins Schwarze Meer, über die Dardanellen in die Ägäis. Doe Ostwestausdehnung der Türkei beträgt etwa 1.600 Kilometer, die Nordsüdausdehnung etwa 650 Kilometer.

Die Halbinsel Anatolien ist ein nach Osten ansteigendes Hochland, höchster Berg an der Grenze zum Iran ist der Ararat mit 5.137 Metern. Die Türkei wird von vielen Flüssen durchzogen, die grössten sind der Euphrat (Firat) und Tigris (Dicle) und ist reich an Seen (etwa 30.000 Quadratkilometer Gesamtfläche). Der auf 1.646 Meter Meereshöhe liegende Van-See ist mit 3.738 Quadratkilometern der grösste (Van Gölu, etwa sieben mal grösser als der Bodensee).

Norwegen

Freitag, 04. September 2009

Das Königreich Norwegen nimmt den westlichen Teil der skandinavischen Halbinsel ein. Die Nordgrenze bildet die Barentsee, die Westgrenze die Norwegische See und die Nordsee, die Südgrenze das Skagerrak, die Ostgrenze wird mit Schweden geteilt. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt Luftlinie etwa 1.700 Kilometer, auf der Strasse 2.477 Kilomter (Kristiansand – Nordkapp).

Norwegen wird vollkommen von Gebirgen durchzogen, die an der Westküste steil abfallen und von Fjorden, die bis 200 Kilometer ins Land reichen, durchbrochen sind. Zahlreiche Hochebenen (die grösste ist die Hardangervidda), die steil mehrere hundert Meter tief zu den sie begrenzenden Flussläufen abfallen, Gletscherplateaus ( das grösste festlandeuropäische Gletschergebiet ist der bis 500 Meter mächtige Jostedalbreen, das grösste in Europa der Vatnajökull auf Island) mit imposanten Wasserfällen und malerischen Dörfern mit den für Norwegen typischen bunten Häusern prägen das Bild dieser Gebirgslandschaft. Das nördlichste Ende des europäischen Festlandes ist das Nordkapp.

Cap Bon und Hammamet in Tunesien

Donnerstag, 03. September 2009

Die Halbinsel Cap Bon im Nordosten des Landes wird auch der Garten Tunesiens genannt. Hier wachsen Jasmin, Oleander, Tamarisken, Hibiskus und Geranien in Hülle und Fülle. Berühmt ist der aromatische Muskatwein von Kelibia. Nabeul ist die Hauptstadt des Cap Bon. Seit der Antike bewohnt und von den Andalusiern verschönert ist Nabeul heute einer der beliebtesten Badeorte in Tunesien. Zur handwerklichen Tradition der Stadt gehören die Anfertigung von feinen Stickereien und die Herstellung von Parfüm aus Rosen-, Orangen- und Jasminblüten.

Das südliche gelegene Hammamet ist der älteste Ferienort des Landes, die Medina, die Altstadt aus dem 15. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Stadt. Hier wohnten berühmte Maler und Schriftsteller wie Gustave Flaubert, Oscar Wilde, Paul Klee und Guy de Maupassant.

Seen in Mazedonien

Mittwoch, 02. September 2009

Die grösste Sehenswürdigkeit in Mazedonien ist der Ohrid-See an der Grenze zu Albanien, der von der Schwarzen Drim gespeist wird. Die Stadt Ohrid am Ostufer ist eine der schönsten auf dem Balkan (zwei Dutzend historische Kirchen, die Sophienkirche stammt aus dem 11. Jahrhundert). Die Schwarze Drim liegt in einer bezaubernden Schluchtenlandschaft. Am Südende des Sees liegt das Pilgerkloster St. Naum aus dem 9. Jahrhundert. Einsamer als der Ohridsee liegt östlich der der Prespasee (beide etwa 40 Kilomter lang) auf dem Grenzdreieck zwischen Mazedonien, Albanien und Griechenland. Die See gilt als einer der ältesten und tiefsten der Erde, voller lebender Fossilien, u.a. seltene endemische Forellen. Im östlichen Doiransee wird seit alters her mit Kormoranen gefischt.
An der Grenze zu Albanien liegt das Territorium Illyria, das von Albanern bewohnt wird. 1992 proklamierte sich hier die “Albanische Autonome Republik Illyria” wird von Mazedonien nicht anerkannt.

Litauen – Informationen zum Land

Dienstag, 01. September 2009

Der Besitz des Deutschen Ordens zerfiel im 16. Jahrhundert in die Herzogtümer Estland (kam unter schwedische Herrschaft), Litauen und Kurland (kam unter polnische Herrschaft, am Ende des 18. Jahrhunderts unter russische). Im ersten Weltkrieg wurden die Gebiete von deutschen Truppen besetzt, 1921 entstanden die drei unabhängigen Staaten, die Mitglied im Völkerbund waren. Litauen proklamierte seine Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Mai 1990.

Litauen ist hauptsächlich ein Agrarland (Getreide, Kartoffeln, Gemüse, Milch, Kühe, Schweine und Schafe), wichtigster Industriezweig ist der Schiffbau an der Küste.

Die Hauptstadt von Litauen ist Vilnius (früher Wilna). Sie liegt im Hügelgebiet an der östlichen Grenze. EWegen seiner vielen Kirchen (u.a. Kathedrale, St. Anna, St. Peter und Paul), Litauen ist das katholischste Land des Baltikums, hat man es gerne als “Rom des Baltikums” bezeichnet. Wallfahrtsort ist die “Muttergottes von Ostra Brama”, dem Tor der Morgenröte. sehenswert ist auch der Gediminas-Turm über der terassenförmig angelegten Stadt. Die historische Altstadt von Vilnius wurde 1994 zum Weltkulturerbe erklärt.