Archiv für August 2009

Colombo (Sri Lanka)

Montag, 31. August 2009

Colombo, ein Konglomerat aus historischen Bauten, Hotels, Basaren, Verkehrschaos, Slums und hektisch-asiatischer Betriebsamkeit, gibt das Bild einer für das Land zu gross gewordene Hauptstadt in groben Zügen wieder. Die Stadt war früher ein wichtiger Zwischenstopp auf dem Seeweg zwischen Europa, Australien und Südostasien, heut noch zeugt das kulturelle Völkergemisch davon. Sehenswert sind die Town Hall im Stile des Washingtoner Capitols, die klassizistischen Old Parliament Buildings, das Fort, das National Museum, der Basar sowie der Stadtpark am Meer (Galle Face Centre Road) mit Feuer-, Stein- und Glasschluckern und einem traumhaften Sonnenuntergang.

Negembo, 37 Kilometer nördlich von Colombo und 6 Kilometer vom Airport, hat sich vom Fischerdorf in den 1970er Jahren zum Top-Resort auf Sri Lanka entwickelt.

Mount Lavinia ist ein weiteres Top Resort, 12 Kilometer südlich von Colombo, ebenso Beruwela (56 Kilometer südlich von Colombo) und Bentota (62 Kilometer südlich von Colombo).

Schottland

Mittwoch, 26. August 2009

Schottland liegt im Norden der Insel Grossbritannien und grenzt im Süden an England. Zu Schottland gehören die Inselgruppen im Westen (im Atlantik) die Hebriden und im Nordosten an der Grenze zwischen Atlantik und Nordsee die Orkney- und Shetland-Inseln.

Die Landschaft Schottlands reicht von der zerklüfteten Felsenlandschaft mit Fjorden an der Westküste bis zu goldfarbenen Stränden an der Ostküste. Dazwischen liegen Wälder, Hügel, Berge, wiesen, Seen und Flüsse. Die besonders schönen Landschaften sind als National Scenic Areas geschützt. Dazu gehören Kyle of Tongue, ein tief ins Land reichender Meeresarm im Norden von Schottland, an dem kleine Bauernhöfe liegen, die rauhe und dramatische Hochmoorlandschaft von Assynt-Coigach, die Fjordlandschaft Wester Ross, Loch Sheil, Ben Nevis und Glen Coe sowie das skigebiet der Cairngorm Mountains.

Gibraltar

Dienstag, 25. August 2009

Gibraltar bietet ein gemischtes Bild aus britischen und spanischen elementen, spanischer und englischer Architektur, in der Main Street und in der Little Bay englische Pubs, in den engen Gassen am Berg werden spanische Tapas serviert.

Der Felsen von Gibraltar wurde schon im Jahr 711 von den afrikanischen Mauren unter dem Anführer Tarik erobert und besiedelt (Felsen des Tarik). 1462 eroberte spanien das Gebiet. 1704 errangen die Briten den Felsen. Im Jahre 1967 gab es eine UNO-Resolution, die eine freie Wahl beschloss, ob Gibraltar zu Spanien oder Grossbritannien gehören wollte. Mehr als 99 % stimmten für den Erhalt des Status quo. Nach langen Querelen wurde 1985 endlich die Grenze für den freien Verkehr geöffnet.

Inselgruppe der Amiranten (Seychellen)

Sonntag, 23. August 2009

Die Amiranten, etwa 250 Kilometer südwestlich von Mahé, bestehen aus rund 100 Koralleninseln, von denen nur wenige bewohnt sind (Desroches, Poivre, D’Arros, Alphonse, Marie Loise). Fast überall wird Kopra gewonnen, die unbewohnten Inseln sind Schildkröten- und Seevögelparadies. Für jede Insel braucht man eine Besuchsgenehmigung. Taucher und Fischer sind hier allerdings allein im Paradies iihrer Wünsche. Bescheidene Unterkünfte gibt es auf Alphonse und Desroches, der Hauptinsel (3 Quadratkilomter, rund 100 Bewohner. Schiffsverbindung innerhalb der Seychellen gibt es ab Mahé.

Bulgarien Tourismus

Donnerstag, 20. August 2009

Bulgarien im Südosten von Europa blickt auf eine lange, vom orthodoxen Christentum geprägte Vergangenheit zurück.

Schönstes Beispiel ist das Rila-Kloster im gleichnamigen Gebirge. Es wurde vor tausend Jahren gegründet und immer wieder zerstört. Die heutigen Gebäude stammen fast ausschliesslich aus dem 19. Jahrhundert. Maler, die in Bulgarien Rang und Namen hatten, haben die Klosterkirche mit zahlreichen Fresken ausgemalt.

Das Rila-Gebirge bietet zahlreiche herrliche Seen, der höchste Berg ist der 2.925 Meter hohe Mussala. Die Balkangebirgsketten Stara und Planina haben ihren höchsten Punkt mit dem 2.376 Meter hohen Botew.

Auf dem Rhodope-Gebirge wachsen dichte Tannen- und Kiefernwälder. Der höchste Gipfel ist hier der 2.191 Meter hohe Perelik.  Hier befinden sich beeindruckende Schluchten, wo der Sage nach der Sänger der Mythen, Orpheus, geboren sein soll.

Skigebiete sind Pamporowo im Rhodope-Gebirge, Borowets im Sila-Gebirge und Bansko im Pirin-Gebirge. Die touristischen Zentren in Bulgarien liegen an der Schwarzmeerküste, der bulgarischen Riviera.

Bosnien-Herzegowina

Mittwoch, 19. August 2009

Die Republik Bosnien-Herzegowina grenzt im Norden, Westen und Süden an Kroatien, im Osten an Montenegro und Serbien.

Nach den Friedensplänen von Dayton ist das Land zerteilt in den Teilder Bosnier und Herzegowiner mit Sarajewo als Hauptstadt und in den Teil der Serben mit Pale (25 Kilometer östlich von Sarajewo) als Hauptstadt, die sogenannte Republik Serbien (Republika Srpska).

Zwei Exklaven im Nordosten (Odzak und Orasj, östlich vom kroatischen Slavonski Brod) sind durch den serbischen Teil vom Rest abgetrennt. Der Süden von Bosnien-Herzegowina ist gebirgig, die Nordgrenze bildet das Tal der Sava (Save).

Bosnien-Herzegowina hat nur einen etwa 10 Kilometer breiten Küstenstreifen bei Neum. Hauptstadt des Landes ist Sarajewo in den Bergen im östlichen Landesteil. Sarajewo war ehemaliges Wintersportzentrum Jugolawiens, hier fanden 1974 auch die Olympischen Winterspiele statt.

Vietnam – Along Bay und Saigon

Dienstag, 18. August 2009

Die 170 Kilometer von Hanoi entfernte Along Bay ist einer der malerischten Flecken in Südostasien. Angeboten werden auch Gruppenreisen zum legendären Ho-Chi-Minh-Pfad, der vom Norden in den Süden führte, allerdings die grösste Strecke über Laos und Kambodscha.

Ho Chi Minh (Saigon), ehemalige Hauptstadt Südvietnams und vor den Vietnam- und Indochinakriegen das “Paris Südostasiens” genannt, ist die grösste und wirtschaftlich aktivste Stadt in Vietnam.

Breite Boulevards, grosszügige Parks und koloniale Bauten zeigen die französische Vergangenheit der grössten Hafenstadt des Landes. Sehenswert sind die neuromanische Basilika (1886), die klassizistische Town Hall von 1908 (heute Quartier des Volkskommittees), das Postgebäude mit den Tonnengewölben von Eiffel (1891), der botanische Garten sowie das geschäftige Treiben der Menschen im Chinesenviertel Cholon sowie auf den Wohnbooten und den Märkten der Stadt.

Wie in vielen asiatischen Städten gibt es auch in Saigon hanze Stadtviertel auf dem Wasser (Wohnboote).

Sehenswürdigkeiten in Namibia

Sonntag, 16. August 2009

Namibia im südwestlichen Afrika hat neben dem Etosha-Nationalpark noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten:

Der Ort Karibib in Namibia ist wegen seiner Marmorwerke und dem grossen angebot an Halbedelsteinen bekannt. Unweit liegt das erongogebirge mit seinen Höhlen und Felsvorsprüngen, sowie den prähistorischen Malereien. Berühmt geworden ist der “Weisse elefant” durch das gleichnamige Buch des Abbé Breuil.

Eingebettet in den sanften Hügeln des Khomas-Hochlandes liegt nur 24 Kilometer westlich von Windhoek der Daan-Viljoen-Wildpark, ein beliebtes Wandergebiet für die Einwohner von Namibia, da sich im Park keine grösseren Raubtiere aufhalten. Die Hochlandsavannenvegetation verwandelt die Hügel in den Wintermonaten in ein wogendes gelbes Gräsermeer, das nach dem Regen im Sommer in ein frisches Grün umschlägt.

Das Gebiet von Gross-Barmen steht mit seinen Thermalquellen seit 1966 unter Naturschutz.

Burma

Samstag, 15. August 2009

Sehenswert in der Hauptstadt von Burma, Yangon (ehemals Rangun), ist unter anderem das Nationalmuseum sowie die Geschäfte und Antiqitätenläden der Innenstadt. Weitere Attraktionen sind Pagoden Kaba Aye (Museum und Grotte), die Chaukhtatkyi (70 Meter lange Buddhafigur), Mai-Lamu, Mahavijaya, das Nationalmuseum (mit Königsthron des letzten Regenten aus dem 19. Jahrhundert) und das Museum für Naturgeschichte (Natural History).

Eine kuriose Sehenswürdigkeit in ganz Burma sind die vielen 30 bis 40 Jahre alten autos, die als Taxis genutzt werden.

Die Strände vor Yangon sind Ngapali (nordwestlich, 45 Minuten Flug, wenig besucht) und Chaungtha (westlich bei Pathein, 48 Kilomter mit der Fähre und dem Bus).

Pokhara in Nepal

Samstag, 08. August 2009

Pokhara ist in Nepal nach Kathmandu der zweite Anlaufpunkt westlicher Touristen. Der Ort ist Ausgangspunkt für Trekking- und Bergtouren ins Annapurna-Dhaulaghiri-Massiv. Neben drei Achttausendern und einigen Siebentausendern ist der “Fischschwanz” (Macchapuchare, 6.997 Meter), eine Art Doppel-Matterhorn in Nepal, der herausragende Blickfang im Norden der Stadt. Aus Hippiezeiten besteht noch eine Art Subkultur (Pensionen, Kneipen und Boutiquen). Eine Steinbrücke führt mitten in der Stadt über eine 100 Meter tiefe Felsenschlucht. Malerisch sind die drei Seen Phewa, Begnas und Rupa. einen noch besseren Blick auf den Himalaya hat man von Tansen, auf halben Weg nach Süden zum Chitwan Park. Von hier aus werden ebenfalls Trekkingtouren organisiert.

Von Kathmandu werden Wildwasser-Bootsfahrten auf reissenden und von Hängebrücken überspannten Gebirgsflüssen organisiert.