Neben seiner atemberaubend schönen Natur hat das Land aber noch zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Bei reisenden sind Trekkingtouren durch die aufregende Wildnis, durch grüne Täler und abgelegene Schluchten sehr beliebt. Touristen können im Paro-Tal das Takstang (»Tigernest«) -Kloster besichtigen, das den Eindruck erweckt, es würde an der 900 Meter tiefen Felswand festkleben.
Ein Stück weiter oben findet man die Ruine des Klosters Drukgyul Dzong, von wo aus Bhutan gegen die Angriffe der Tibetaner verteidigt wurde. Leider wurde das Kloster 1954 von einem Erdbeben zerstört. Im Paro-Wachturm ist heute das Nationalmuseum zu finden. Besucht man den Dochu-La-Pass, kann man aus 3.100 Metern Höhe die atemberaubende Aussicht auf die östlichen Berge des Himalajastaat Buthan genießen.
Reisegruppen unternehmen oft vier- bis siebentägige Kulturreisen durch die Dörfer der Region um Bumthang, wo Touristen die Kultur und Lebensweise der Einheimischen hautnah erleben können. Buddhistische Feste, in denen auch Touristen Zutritt erhalten können, mit traditionellen Tänzen und Riten finden regelmäßig in den Felsenklöstern, den Dzongs, statt.